Sonntag, 20. November 2016

Wir beide, vielleicht - Kemper Donovan

Wir beide, vielleicht - Kemper Donovan

Wir beide, vielleicht - Kemper Donovan
Wir beide, vielleicht“ von Kemper Donovan handelt von Richard und Elizabeth, die unterschiedlicher eigentlich nicht sein könnten. Sie ist die erfolgreiche Anwältin und eher der eher semierfolgreiche Filmproduzent. Als sie dann das Angebot bekommen, dass jeder von ihnen 500.000 Doller bekommt, wenn sie 52 Dates haben, sagen beide natürlich nicht nein. Beide sehen leichtes Geld und nichts anderes. Tja, da haben sie aber nicht mit der Liebe gerechnet.

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (19. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442484227
  • Preis Taschenbuch: 9,99€
  • Preis eBook: 8,99€
  • Originaltitel: The Decent Proposal

Klappentext
Richard und Elizabeth sind beide um die 30 und leben in L.A. – ansonsten haben sie wenig gemeinsam. Während der chaotische Richard sich als Filmproduzent gerade so über Wasser hält, arbeitet die smarte Elizabeth erfolgreich als Anwältin. Kein Wunder, dass sie sich bisher nie begegnet sind. Das ändert sich, als ein unbekannter Gönner ihnen je 500.000 Dollar verspricht. Einzige Bedingung: Sie müssen sich ein Jahr lang einmal pro Woche treffen. Ihr Plan: Sie ziehen die 52 Dates durch, jeder sackt seine halbe Million ein ― und geht danach wieder seiner Wege. Noch ahnen sie beide nicht, wie sehr diese Begegnungen ihr Leben verändern sollen …
Dieses Buch habe ich vordergründig wegen des Klappentextes lesen wollen. Es klang nach etwas wirklich sehr spannenden und fesselnd neuem. Etwas anderes sozusagen. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist kein totaler Blickfang, aber durch die eher schlichte Hintergrundfarbe und den tollen kräftigen Farben ist es doch wieder spannend.

Elizabeth ist 30 Jahre alt und arbeitet sehr viel. Als erfolgreiche Anwältin hofft sie darauf, bald als Partner in ihrer Firma eingestellt zu werden. Und ihre Chancen stehen nicht schlecht, da sie wirklich sehr sehr viel arbeitet und auch mehr als ihre Kollegen.
Richard ist auch 30 Jahre alt und das wäre dann auch alles, was die beiden gemeinsam haben. Er hatte einen guten Job hat diesen aber wegen seinem großen Traum, Filmproduzent zu werden geschmissen. Jetzt hält er sich gerade so über Wasser.

Der Schreibstil der Autorin ist wahrscheinlich das, was mich am meisten an dem ganzen Buch gestört hat. Die Sätze sind relativ verwirrend in ihrer Komplexität. Meist sind sie sehr verschachtelt und zudem auch sehr langweilig, da die Autorin sehr ausholend und weit schweifend erzählt.

Leider konnte ich zu keinem der beiden Protagonisten eine richtige Verbindung aufbauen. Auch die Gespräche zwischen den beiden Protagonisten kamen mir viel zu kurz. Die Emotionen sind bei mir als Leser leider nicht angekommen. Das fand ich sehr schade, da mir die Grundidee wirklich richtig gut gefallen hatte.

Die Erklärungen der Autorin sind teilweise sehr sehr ausführlich und ausholend. Prinzipiell habe ich nichts dagegen, aber mir kam es so vor, als hätte die Autorin sich in diesen Auschweifungen verloren. Die Dialoge zwischen den Protagonisten kamen mir viel zu kurz dabei.

Dadurch wirkte dann das ganze Buch natürlich sehr zäh und langatmig. Teilweise musste man sich wirklich durch quälen, damit man in der Geschichte voranschreitet.

Fazit
Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Es hat sich sehr gezogen, was dem ausschweifenden Schreibstil der Autorin zu verdanken ist. Die Charaktere waren für mich sehr distanziert und Emotionen kamen bei mir null an. Die Grundidee des Buches ist wirklich richtig toll gewesen und hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht, aber leider war die Umsetzung nicht so gut. Schade!
Eure Michelle 

Mein Dank geht an den Goldmann Verlag und an das Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House, dass ich das Buch lesen durfte! Vielen Dank

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