Samstag, 2. Juli 2016

Im Bann der Finsternis: Mercure - der Bote des Lichts - Marc Short

Im Bann der Finsternis: Mercure - der Bote des Lichts - Marc Short
Im Bann der Finsternis: Mercure - der Bote des Lichts - Marc Short

Im Bann der Finsternis: Mercure - der Bote des Lichts“ ist Marc Shorts Debütroman und handelt von dem Götterboten Mercure und der dunklen Vampyrin Serenety.

  • Taschenbuch: 252 Seiten
  • Verlag: Shadodex - Verlag der Schatten; Auflage: 1 (8. Februar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3946381022
  • Preis Taschenbuch: 12,95€
  • Preis eBook: 6,99€
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Klappentext
Lange konnte der Krieg zwischen Vampyren und Göttern verhindert werden. Jetzt, da die Menschheit nahezu ausgerottet ist, scheint eine Auseinandersetzung unvermeidbar. 
Mercure, der Götterbote, will als Vermittler auftreten und mit den Halb-Vampyren ein Bündnis gegen die Vollblut-Vampyre schmieden. 
Dabei kommt er der Vampyrin Serenety, die ihm nicht nur seine Grenzen aufzeigt, sondern auch ein längst vergessen geglaubtes Feuer in ihm entfacht, gefährlich nahe. 
Kann der Bote sich darauf einlassen, ohne seine Aufgabe aus den Augen zu verlieren? Ohne den Krieg damit erst recht zu provozieren? Ohne eine Verbannung aus der Götterkuppel zu riskieren?
Und wird Serenety sich auf seine Seite und damit gegen ihren Vater, den Vampyr-König, stellen?

Meinung
Dieses Buch hat mich aufgrund des Klappentextes angesprochen. Ich mag Bücher die sich mit der Thematik Götter auseinandersetzen. So bin ich mit gewissen Erwartungen an das Buch herangegangen.

Der Schreibstil des Autors lässt sich gut lesen. Er ist sehr detailreich und bildhaft und hat schon fast etwas malerisches, poetisches. Die Handlung wechselt oft den Ort und wird außerdem auch von verschiedenen Personen, nicht nur Mercure und Serenety, erzählt. Grundsätzlich finde ich wechselnde Personensichten gut, aber hier hat es mich teilweise verwirrt.

Die story dreht sich um die Götter, die Lichten und um die Vampyre, die Dunklen. Die beiden Gruppen liegen miteinander im Zwist und ein Krieg steht bevor. Mercure ist der Götterbote und möchte das Problem am liebsten diplomatisch lösen, doch dann begegnet er Serenety und alles verändert sich. Sie ist die Tochter des Königs der Vampyre. Durch einen Auftrag kommt sie Mercure näher und entwickelt Gefühle für ihn.

Für mich persönlich ging die ganze Handlung und die Entwicklung der Gefühle zwischen den Protagonisten zu schnell. Ich bin nicht wirklich hinter die Geschichte gestiegen. Dadurch kamen bei mir die Gefühle nicht wirklich an. Umso mehr die Handlung Fortschritt, detso weniger konnte ich Serenety leiden. Die Liebesgeschichte der beiden habe ich auch nicht richtig verstanden. Ich glaube zwar an Liebe auf den ersten Blick, aber hier erschien es mir wenig authentisch.

Der Autor hat viele tolle Ideen gehabt, aber leider wurden sie nicht alle ausreichend ausgebaut. Einige Dinge habe ich erst durch die Erklärung des Autors innerhalb der Leserunde verstanden.

Die Erotik spielt in diesem Buch doch mehr eine Rolle, als am Anfang gedacht. Sie ist geschmackvoll gewählt, aber für mich teilweise zu viel des Guten. Man hätte sie nicht immer an gebraucht.

Fazit
Ein solider erster Band, der trotz einiger schwäche kurzzeitig unterhalten kann. Trotzdem denke ich, dass der Autor noch mehr Potential hat und dies hoffentlich auch im zweiten Band beweist! 

Eure Michelle 

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