Mittwoch, 8. Juni 2016

Sonnenschwinge - Lia Haycraft

Sonnenschwinge von Lia Haycraft

Sonnenschwinge - Lia Haycraft
Sonnenschwinge ist der dritte Teil von "Die Nacht der Elemente". Es verschlägt uns mal wieder nach Axikon, Köln und London, wieder mit anderen Protagonisten.

Print: 303 Seiten 
Verlag: Bookshouse (29. Mai 2016)
Sprache: Deutsch 
ASIN: B01GCZY03E
Preis Ebook: 2,99 €

Der Inhalt

Gerade stand Ruben noch in der Tate Gallery in London, jetzt befindet er sich plötzlich in Axikon, der Welt der unendlichen Nacht. Neugierig lässt er sich auf diesen magischen Ort ein und begegnet der hübschen und geheimnisvollen Sotai, die aussieht wie ein Mensch, sich jedoch in den Wind verwandeln kann. Vom ersten Moment an ist Ruben von ihr fasziniert, obwohl auf der Erde seine Verlobte wartet. Ruben will sich auf das Abenteuer einlassen, doch kein Mensch darf in dieser Welt bleiben und so will Sotai ihn unentdeckt zur Erde zurückzubringen. Jedoch müssen beide bald feststellen, dass ihr Vorhaben weitaus gefährlicher ist, als es anfangs scheint ...

 
Die Charaktere

Sotai - Sie ist eine Wind-Arantai, die schon ihr ganzes Leben auf Axikon wohnt. Seit einiger Zeit ist sie von ihrem Freund getrennt, kommt aber nicht so wirklich über ihn hinweg und will deswegen gerne umziehen und während der Nacht der Elemente auf der Erde reisen. Sotai ist eine junge, ausgelassene und leidenschaftliche Person, die durch Ruben ihre Umbekümmertheit zurückgewinnen kann.

Ruben - Er ist ein Mensch und passt für seinen besten Freund Alex ab und an als Nachtwächter in der Tate Gallery in London auf. In der Tate Gallery ist der Eingang nach Axikon versteckt, den man aber nur mit einem Schlüssel betreten kann. Zufälligerweise schiebt Ruben mal wieder Dienst, als ihm ein Ring vor die Füße purzelt, der seltsame Worte eingraviert hat. Er liest sie laut vor und ... findet sich auf einer großen Wiese in Axikon wieder. Tadaaa. Eigentlich will er nichts anderes, als zurück zu Jasmin, seiner Verlobten, zu kommen. Sotai will ihm dabei helfen. Das Schicksal will aber eher Sotai und Ruben helfen.

Mahin - Mahin ist eine Mondähnliche, was heißt, dass sie mit Hilfe der Monstrahlen reisen kann. Sie ist außerdem Mitglied des Spiegelrates von Axikon und als sie sieht, wie Miro, die eigentliche Sonnenschwinge, verletzt auf der Erde kurz vor seinem Ende steht, trifft sie eine schwierige Entscheidung. Sie lässt ihn nach Axikon bringen und sein Leben retten, allerdings wird er dadurch wieder zum Menschen und muss damit auf die Erde. Und auch wenn Mahins Gefühle für Miro es ihr schwer machen, weiß sie doch, dass sie sich richtig entschieden hat. Da sie nun etwas Ablenkung braucht, macht sie sich auf den Weg zur Erde um die neue Sonnenschwinge zu finden.


Meine Meinung


Ich liebe ja Axikon. Daher hat es mich sehr erfreut, dass wir auch dieses Mal wieder eine Zeit lang über Axikons Inseln streifen und die Landschaft bewundern dürfen. Der Großteil der Geschichte findet allerdings in London statt, was ja auch eine wunderschöne Stadt ist :) Diesmal widmen wir uns dem Stadteil Putney.

Nach dem Klappentext habe ich ein Gefühlschaos erwartet. Sotai, die ihrem Verflossenen hinterhertrauert. Ruben, der zu seiner Verlobten zurück will und auf Axikon gefangen ist. Dann treffen die beiden sich und wissen nicht, was sie davon halten sollen. Bietet einfach die perfekte Grundlage für Gefühle, die total durcheinander geraten. Ich habe mein erwünschtes Gefühlschaos übrigens auch bekommen. Und nicht nur bei Sotai und Ruben, sondern auch bei Mahin, die der Sonnenschwinge hinterherweint. Zwischen Ruben und Sotai entwickelt sich dabei recht schnell eine gewisse ... Dynamik. Nennen wir es doch mal so ;)

Leider hat mir in Sonnenschwinge aber irgendwie die Action ein bisschen gefehlt. Der Bösewicht, der alles versucht kaputt zu machen. Durch die ersten beiden Teile von "Die Nacht der Elemente" habe ich da wohl einfach eine gewisse Erwartung gehabt. Vor allem nachdem Umbra eine kleine Kampfansage ausgesprochen hat, die sie aber irgendwie nur ganz kurz umsetzt, habe ich mehr Einmischung ihrerseits erwartet.

Das Buch handelt daher hauptsächlich um die Liebesgeschichte zwischen Sotai und Ruben und Mahin, die ihr Leben neu aufzubauen versucht. Wer hier also viel Action erwartet, sollte vorsichtig sein. Wenn man allerdings weiß, dass es eher ein Buch der großen Gefühle ist, ist hier genau richtig. Vor allem, da die ein oder andere Szene ... nun ja, angedeutet wird ;)

Ich hoffe im nächsten Band mehr über Mahin und vielleicht auch Raja lesen zu dürfen.


Da das Buch zwar die ein oder andere Überraschung für mich hatte, aber leider nur teilweise meinen Vorstellungen entsprochen hat, gerade nachdem mir Band 1 und 2 sehr gut gefallen haben, gebe ich hier 3,5 Sterne und hoffe auf eine grandiose Fortsetzung.
Eure Caro

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