Freitag, 10. Juni 2016

Seelenkrieger: Das Lied des Feuervogels - Eyrisha Summers

Seelenkrieger: Das Lied des Feuervogels von Eyrisha Summers

Seelenkrieger - Eyrisha Summers
Das Lied des Feuervogels ist das klangvolle Debut der Autorin Eyrisha Summers. Es handelt sich hierbei um eine Fantasy-Geschichte in der realen Welt, mit Abstechern in das Erotik-Genre.

Print: 358 Seiten 
Verlag: BookRix (25. Mai 2016)
Sprache: Deutsch 
ASIN: B01CCKUOJ2
Preis Ebook: 2,99 €

Der Inhalt

Was wäre, wenn das Buch der Bücher irrt - wenn das Gute nicht gut und das Böse nicht böse wäre?
Was wäre, wenn es zwischen Himmel und Erde mehr Dinge geben würde, als der menschliche Geist erfassen kann?
Was wäre, wenn die Erde nichts weiter wäre als der Kampfplatz gefährlicher Mächte, die um die Vorherrschaft ringen, während die Menschen nichts weiter sind als Statisten in einem gefährlichen Spiel?
Ungewollt und gänzlich ahnungslos wird Shyrill Palmer in diesen Kampf verwickelt und sie muss feststellen, dass nichts so ist, wie es scheint. Nicht einmal der Glaube an ihre Kindheit hat Bestand in dieser neuen, aufregenden Welt - denn wer konnte schon von sich behaupten, dass sein Vater ein Engel war ...

 
Die Charaktere
 
Shyrill Palmer - Shyrill ist unsere Heldin. Sie ist eine junge FBI-Agentin mit traumatischer Vergangenheit, die gerade erst in ein anderes Dezernat versetzt wurde, um das seltsame Verschwinden von über 100 Frauen aufzuklären. Bei einer Befragung in einem ziemlich zwilichtigen Schuppen trifft sie das erste Mal auf Lucian de la Croix, der ihr schon ankündigt, dass sich ihre Wege früher oder später wieder kreuzen werden. Shyrill ist eine ziemlich starke Frau, die weiß, was sie will und auch weiß, wie sie es erreichen kann. Dass sie dabei gerne ihre Krallen ausfährt, werdet ihr schon selbst merken, wenn ihr die Geschichte lest :)

Lucian de la Croix - Auch gerne mal Luzifer, Höllenfürst oder Teufel genannt. Zumindest in der Bibel. Und auch wenn sein Name tatsächlich Luzifer ist und der Teufel auf seinem Vorbild basiert, ist er weder der Chef der Unterwelt, noch verwaltet er die toten Seelen. Er ist herrisch, dominant, dickköpfig, dunkel und verdammt sexy. Und verdreht unserer lieben Shyrill von der ersten Sekunde an ziemlich den Kopf.


Meine Meinung

Der Klappentext der Geschichte hatte mich sofort angesprochen. Ich bin für Götteradaptionen in jeglichem Stil immer zu haben und habe mir dementsprechen auch einiges von dieser Geschichte, die viel Action versprach, erhofft.

Die Geschichte an und für sich ist gut ausgearbeitet.  Ein böser Engel, der sein Unwesen in New York treibt und meint, er sei das höchste Lebewesen überhaupt - wir kennen ja unsere lieben gefiederten Freunde. Sie werden gerne mal größenwahnsinnig. Dass die Engel dabei scheinbar kaum Gemeinsamkeiten mit den biblischen Helfern zu tun haben, ist nur einer der Pluspunkte. Es bringt frischen Wind in die ganze Sache. Hier und da hatte die Geschichte vielleicht ein oder zwei Schwächen, aber insgesamt war sie spannend, actionreich und vielversprechend:

Luzifer, der als Chef von einer Gruppe Engel/Dämonen/ …, wie auch immer ihr sie nennen wollt, agiert um die Menschheit zu retten, eine junge FBI-Agentin, die vom Teufel entführt und verführt wird - uuuh - und dabei der Schlüssel für die Geschehnisse und ein paar Geheimnisse birgt, die tief in die Welt der Fantasie eingreifen. Aber man trifft ja nicht nur auf Luzifer als "bösen" Engel. Wer von euch die Filme "Gefallene Engel" gesehen hat, wird auch auf den lieben Azazel treffen. Ich liebe diesen Namen einfach. Deswegen hatte er direkt ein paar Punkte bei mir gut :D

Die Geschichte vereint dabei nicht nur den Engel als Bösewicht. Es lassen sich auch ganz andere fantastische Kreaturen in dieser Geschichte finden. Unter anderem natürlich auch der Feuervogel, wie der Titel des Buches es ja schon sagt.

Eyrishas Schreibstil ist zeitweise richtig gut und fast einer Lara Adrian würdig. Dann gibt es aber hier und da Einbrüche, die einen aus dem Lesefluss reißen können und mich persönlich auch ein bisschen gestört haben. Die Stilunterschiede sind in einem Debut-Roman natürlich immer zu finden und man sollte sich auch darauf einstellen, aber wenn man so zeitweise so gute Textpassagen hat, reißt das einen doch ein bisschen raus. Schade.

Da die Grundidee der Geschichte wirklich Potential hat und die Geschichte so endet, dass man gerne noch einen zweiten Teil anhägen kann, sie leider aber hier und da ein paar Schwächen aufweist, gebe ich Eyrisha für ihr Debut 3,5 Sterne.
Eure Caro

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