Montag, 13. Juni 2016

Being Beastly. Der Fluch der Schönheit - Jennifer Alice Jager

Being Beastly: Der Fluch der Schönheit - Jennifer Alice Jager
Being Beastly. Der Fluch der Schönheit - Jennifer Alice Jager

Being Beastly. Der Fluch der Schönheit“ ist eine Märchenadaption von Jennifer Alice Jager. Die Grundlage für dieses Buch bildet das Märchen „Die Schöne und das Biest“, welches in meiner Kindheit mein Lieblingsmärchen war und heute auch noch ist. dementsprechend hoch waren natürlich auch meine Erwartungen.

  • Format: Kindle Edition
  • Seitenanzahl: 294 Seiten
  • Verlag: Impress (2. Juni 2016)
  • Preis eBook: 3,99€

Klappentext
**Wenn Schönheit auf Grauen trifft und Furcht zu Liebe wird…**

Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte...

Meinung
Wie oben schon erwähnt, basiert diese Märchenadaption auf dem Märchen „Die Schöne und das Biest“. Meine Erwartungen waren sehr hoch, da ich auch schon einige Märchenadaptionen gelesen haben und diese mich von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen konnten.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildreich und detailliert. Man fühlt sich, als wäre man selber gerade bei der Handlung anwesend. Das Buch lässt sich locker und flüssig lesen. Insgesamt wird die Thematik sehr gut rüber gebracht und durch den Schreibstil wurde eine märchenhafte Atmosphäre geschaffen.

Die sechzehnjährige Valeria ist wirklich wunderschön. Sie soll vor den König treten, um zu erfahren, welchen Mann sie heiraten wird. Dort bekommt sie den Grafen Westwood zugeteilt. Von dieser Entscheidung ist Valeria nicht sehr angetan. Sowohl der Graf, als auch das Anwesen entspricht nicht dem, was sie sich erhofft hatte. Als Unterstützung hat sie ihre beste Freundin zugeteilt bekommen.

Der Graf Westwood, Jayden, fand ich von Beginn an sehr interessant. Durch seine geheimnisvolle Ausstrahlung und den klaren Anzeichen dafür, dass er ein Geheimnis hat, wirkte er für mich sehr mysteriös und spannender als Valeria. Auch seine vielen Windlichter, die Erinnerungen beherbergten waren spannend und interessant. Durch diese Erinnerungen, die Valeria immer wieder aus den Windlichtern befreit hat, bekam man einen tieferen Einblick in Jaydens Vergangenheit.

Die magischen Windlichter haben mich ein bisschen an Harry Potter erinnert, da auch Dumbledore solch ähnliche Gefäße hatte, in denen er seine Erinnerungen aufbewahrt hat.

An sich fand ich die Geschichte unterhaltsam und gut zu lesen. Sie war für mich jetzt nichts wirklich besonderes. Den Plot und viele Wendungen in der Geschichte konnte ich sehr schnell vorhersagen. Auch Valeria ging mir nach einiger Zeit ziemlich auf die Nerven. Valeria war einfach schrecklich oberflächlich und wurde von allen nur über ihre Schönheit definiert, sodass sie sich selbst auch irgendwann darüber definierte.

Fazit

Richtig in den Bann ziehen konnte mich diese Märchenadaption nicht. Ich hatte viel mehr erwartet. Mit dem Original kann sich dieses Buch leider nicht messe. Es kann für einen kurzen Moment unterhalten, aber richtig in den Bann ziehen konnte es mich leider nicht. Da gibt es bessere Märchenadaption. Ich kann das Buch allen Fans von Märchenadaption empfehlen, die gerne in ihre Märchen im neuen Stil eintauchen. 
Eure Michelle      

Mein Dank geht an den Carlsen Verlag, dass ich das Buch lesen durfte! Vielen Dank.

Klappentextquelle: https://www.carlsen.de/

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