Donnerstag, 10. März 2016

Die Shannara Chroniken: Die Elfensteine - Terry Brooks

Die Shannara Chroniken: Die Elfensteine von Terry Brooks

Die Elfensteine - Terry Brooks
Die Elfensteine ist die zweite Trilogie von Terry rund um Shannara und die Vier Lande, die vom Blanvalet Verlag neu aufgesetzt wurden. Außerdem wird euch der Name vielleicht von der gleichnamigen Serie bekannt sein, die vor kurzem ihre erste Staffe abgeschlossen hat.

Taschenbuch: 736 Seiten 
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
(15. Februar 2016)
 
Sprache: Deutsch 
ISBN: 3734161045
Preis Taschenbuch: 9,99€ 
Preis eBook: 7,99€
Klappentext

Der Ellcrys, der heilige Baum der Elfen, stirbt. Mit ihm vergeht auch der Bann, der die Dämonen aus der Welt der Sterblichen fernhält, und die ersten dieser Bestien haben die magische Grenze bereits überwunden. Amberle Elessedil, die Tochter des Königs der Elfen, ist die einzige, die einen neuen Ellcrys pflanzen kann. Um das letzte Samenkorn des Ellcrys zum Leben zu erwecken, begibt sie sich auf gefährliche Reise zum Wildewald. Denn die Dämonen wissen von ihrer Aufgabe und sie werden alles tun, um sie aufzuhalten. Zum Glück steht ihr der junge Heiler Wil zur Seite – und mit ihm die Elfensteine von Shannara.


Die Charaktere

Wil Ohmsford - Er ist der Enkel von Shea Ohmsford, den wir (bzw. ich) schon in Terrys erster Trilogie um das Schwert der Elfen kennenlernen durfte. Dementsprechend fließt in Wil auch Elfenblut. Er ist eigentlich Lehrling des Gnomenstammes Storlock, die bekannt für ihre hervorragende Heilkunst sind. Es hat ihn einige Mühe gekostet als Mensch/Elf bei den Stors aufgenommen zu werden. Und dann taucht Allanon auf und ruiniert ihm alles, als er ihn bittet, ihn nach Arborlon, die Hauptstadt der Elfen, zu begleiten.Wil sträubt sich erst, gibt dann aber nach. Er ist ein sehr geduldiger junger Mann mit tollen Ambitionen. Und er scheint immer das Ziel hinter einer Sache im Auge zu behalten, was ihn motiviert und auch seine Mitmenschen zu motivieren scheint. Außerdem ist Wil ein ziemlich kluges Köpfchen, was ihn aus einigen heiklen Situationen rettet.

Amberle Elessedil - Sie ist Eventines Enkelin. Eventine haben wir (bzw. ich :p) auch bei Das Schwert der Elfen kennengelernt. Er ist der König der Elfen und Amberle somit eine Prinzessin. Sie wurde vom Ellcrys erwählt sich um ihn zu kümmern. Doch sie bekommt Angst und flieht. Sie ist sich ihrer Bedeutung nicht bewusst. Eigentich unterrichtet sie also Kinder in der Stadt Havenstedt, als Allanon mit Wil im Schlepptau bei ihr auftaucht und ihr sagt, dass nur sie den Ellcrys retten kann, als letzte Erwählte. Ich muss sagen, am Anfang mochte ich Amberle wirklich nicht sehr. Sie kam mir vor wie ein kleines pubertierendes Mädchen. Irgendwie echt zickig und eingebildet. Im Laufe der Geschichte hat sie sich aber wirklich gemacht und ich habe sie wirklich ins Herz geschlossen. Sie ist nicht die typische Heldin. Im Gegenteil. Sie ist voller Zweifel und Angst und es steht völlig außer Frage, dass sie ohne Wil total aufgeschmissen wäre.

Allanon - Unser Druide, auch schon seit dem Schwert der Elfen bekannt. Ich habe ihn in der Vorgängertrilogie als schweigsam und unberührbar empfunden. Hier scheint er irgendwie weicher geworden zu sein. Sicher, Allanon hat immer noch viele Geheimnisse, die er niemande anvertrauen will. Er ist nachwievor undurchsichtig. Aber irgendwie habe ich ihn hier mehr als eine Art Vaterrolle empfunden. Das hat mir wirklich sehr gefallen. Er hatte immer die passenden Ratschläge zu besten Zeitpunkten.

Ich werde hier nicht noch mehr Charaktere, die für den Verlauf der Geschichte wichtig sind, nennen. Ich würde euch dadurch nur Spoiler liefern, die ihr sicherlich nicht wollt :)


Meine Meinung

Ich gebe zu, ich habe ja die Serie schon angefangen zu schauen, bevor ich die Elfensteine gelesen habe. Dementsprechend habe ich ein bisschen was anderes erwartet. Das ist weder positiv, noch negativ gemeint. Denn Fakt ist: Das Buch ist eine ganz andere Geschichte, als die Serie. Außer den Namen und dem Hauptplott, den Ellcrys zu retten, unterscheideit sich so ziemlich alles :D Also fangen wir doch vorne an.

Terrys Schreibstil scheint sich entwickelt zu haben, seit der ersten Triloge. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das an der Übersetzung, oder tatsächlich an Terry liegt. Aber die Elfensteine ließen sich wesentlich leichter und flüssiger lesen, als das Schwert der Elfen. Und dabei hat Terry nicht das kleine bisschen High Fantasy einbüßen müssen.

Die Geschichte ist voller Magie und alter Legenden. Ein Druide, der aus bloßen Händen Feuer entfachen kann, ein Baum, der Dämonen gebannt hält und Steine, die jedem nicht-menschlichem Wesen Schaden zufügen können. Fantastisch! Es hat mir wirklich Spaß gemacht, das alles zu erleben. Und Terry beschreibt das ganze wirklich farbgewaltig. Die Charaktere sind wirklich abwechselungsreich und wir lernen wieder eine Menge neuer Leute kennen.

Die Geschichte lässt dabei nichts zurück. Es passiert immer noch viel und alles ist absolut sinnvoll. Ein paar Gefühle dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen. Und wie auch das letzte Mal, schreibt Terry hier immer mal aus der Sicht eines anderen. Wir erleben also wirklich alles mit in diesem Buch. Die Schlachten, die Suche ... Magie ... Zigeuner ;) Und dabei eine weibliche Protagonistin, die nun wirklich alles andere als perfekt ist. Und dadurch irgendwie auch liebenswert wird.

Einige werden sich jetzt vielleicht fragen, ob man das erste Buch gelesen haben sollte. Ich würde sagen, es verhält sich ungefähr so wie mit dem kleinen Hobbit zur Herr der Ringe Trilogie. Man bekommt zwar ein paar nette Infos zusätzlich und man wird die Namen wiedererkennen, die man im Buch ab und zu an den Kopf geschmissen bekommt, aber man versteht die Elfensteine natürlich auch so. Empfehlen kann ich es euch trotzdem.

Einen Punkt muss ich aber leider abziehen, da ich die Schlachszenen teilweise als ein bisschen langatmig empfunden habe. Meiner Meinung nach haben sich dort Beschreibungen wiederholt, was nicht hätte sein müssen. Aber das wird natürlich jeder unterschiedlich empfinden :)
 Eure Caro

Kommentare:

  1. Huhu,
    ich lese das Buch auch gerade und bin bei Seite 380. Ich finde es aber auch langatmig. Teilweise sind die Erklärungen und Erläuterungen etwas "unnötig"...

    Ganz liebe Grüße
    Steffi

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    1. Hey :)

      Ja, ich weiß was du meinst ... Aber ich finde die Geschichte eben trotzdem ganz gut :) Ich bin aber auch ehrlich, manchmal habe ich gemerkt, dass ich Passagen, die sich gezogen haben, nicht ganz so aufmerksam gelesen habe ... ^^ Schande auf mich.

      Caro <3

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