Samstag, 21. November 2015

Spinnenkuss - Jennifer Estep


Spinnenkuss von Jennifer Estep

Spinnenkuss - Jennifer Estep
Spinnenkuss ist der erste Teil von Jennifer Esteps Elemental Assassin Reihe. Dabei geht es um Gin, eine Auftragsmörderin, die nun selbst zur gejagten wird. Ein erster Band, der Hoffnung auf mehr macht, am Anfang aber ziemlich hinkt.

Taschenbuch: 448 Seiten

Verlag: Piper Taschenbuch (10. Dezember 2013)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3492269400

Preis Taschenbuch: 12,99 €

Preis eBook: 5,99€

Inhalt

Gin Blanco ist eine Auftragsmörderin, bekannt unter dem Namen »Die Spinne«. Geduldig liegt sie auf der Lauer, nähert sich ihren ahnungslosen Opfern und schlägt im richtigen Augenblick zu. Gnadenlos. Doch als sich ihr neuester Auftrag als Falle entpuppt, stürzt Gins Welt ins Chaos. Welcher ihrer unzähligen Feinde kennt ihre wahre Identität? Um ihren Gegner zu enttarnen, muss die Spinne ihr Netz verlassen und die Seite wechseln. Doch das Letzte, was man im Kampf gegen übermächtige Elementarmagie braucht, ist Ablenkung - besonders in Form des sexy Detectivs Donovan Caine.


Die Charaktere

Gin – Gin ist die Protagonistin in diesem Spiel. Dabei hört man sie am Anfang eigentlich nur jammern, dass ihre Gefühle sie übermannen. Oder einholen. Oder welche Verben man auch immer dort einfügen kann – Jennifer benutzt sie alle. Das geht so ziemlich 200 Seiten lang. Dann lernt man Gin erst mal in ihren Facetten kennen. Sie ist eine aufgeweckte, störrische junge Frau, die eigentlich immer ihren Willen durchsetzt. Mit welchen Mitteln auch immer. Eigentlich ist es ganz lustig.


Finnegan Lane – Finn ist quasi Gins Bruder. Er ist Banker. Das macht ihn für sie nur umso krimineller. Jedenfalls aus Spaß ;) Ich mochte ihn eigentlich ganz gern. Er ist ein Computergenie, hat überall seine Bekannten, die ihm mit Informationen versorgen und nebenbei was mit der Leitung eines Nachtklubs am Laufen. Na, warum nicht :)

Donovan Caine – Caine ist der Detective. So wird er auch eigentlich die meiste Zeit genannt. Ich denke, es turnt Gin schon ziemlich an, ihn so zu nennen. Er und Finn kommen erstaunlich gut miteinander klar, ich hätte eher gedacht zwischen den beiden bricht ein bisschen das Machogehabe aus. Das hätte zumindest für ein wenig Belustigung gesorgt. Aber außer den anfänglichen „Schwanzvergleich“ die ersten 5 Zeilen, passiert da gar nichts. Aber Caine an und für sich ist ein ziemlicher Idealist. Er hat alte Werte in einer ziemlich korrupten Stadt, was sein Leben ziemlich hart machen kann.

Meine Meinung

Spinnenkuss war am Anfang recht langatmig. Irgendwann dachte ich mir nur: „Na, wann wird Gin mal wieder von ihren Gefühlen übermannt?“ War schon ein bisschen nervig. Alles was dazwischen passiert ist, war eigentlich ziemlich gut. Mit ziemlich gut, meine ich, dass die Geschichte durchaus Potential hat. Die Idee einer Auftragskillerin, die auch noch selbst zum Opfer wird, ist eigentlich ganz cool. Richtig mitreißen konnte sie mich allerdings nicht. Ich hoffe ja, dass Band  2 und 3 mehr Spannung aufbauen. Und vielleicht ein bisschen mehr Erotik. Das Buch wurde von einigen Rezensenten als „heiß“, oder sogar „erotisch spannend“ beschrieben. Anscheinend haben sie noch nie Black Dagger oder ein Buch von Lara Adrian gelesen. Erotisch war Spinnenkuss jedenfalls nicht. Bis auf ein zwei Gedanken von Gin, wie heiß Caine doch ist und einer kurzen Sexszene (die hatte tatsächlich was Erotisches :p) war das Buch wirklich nicht prickelnd in der Hinsicht. Also wenn ihr danach aus seid, hier eure Erfüllung zu finden, dann lasst die Finger von dem Buch. Wenn ihr allerdings eine Geschichte mit Action aus seid, dann ran an den Speck. Ich kann dem Buch jedoch nur 3 von 5 Sternen geben. Schlampig, schlampig, schlampig …. Immerhin kann sie in Band 2 und 3 nicht mehr von ihren Gefühlen eingeholt werden :D Hoffe ich.

Eure Caro

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