Dienstag, 27. Oktober 2015

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth

Magisterium: Der Weg ins Labyrinth - 
Cassandra Clare & Holly Black


Magisterium - Der Weg ins Labyrinth
Magisterium - Der Weg ins Labyrinth ist der erste Teil der Reihe. Der zweite Teil, der jetzt erschienen ist, heißt Der Kupferne Handschuh. Es geht um den jungen Callum Hunt, dessen Vater einst in einem Krieg der Magier gekämpft hat und die Magie nun verachtet. Diese Meinung versucht er auch seinem begabten Sohn Call einzutrichtern, mit mäßigem Erfolg.
  
  • Taschenbuch: 332 Seiten
  • Verlag: One (14.11.2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 97-38-004-7
 Cover

Das Cover, bzw. das gesamte Buch von Magisterium ist ein deutlicher Hingucker. Die Seiten, die kupferfarben umrandet sind, haben mich sofort in ihren Bann gezogen und ist für mich alleine schon ein Grund gewesen das Buch zu kaufen. Hier muss ich euch auch deutlich vom EBook abraten, da dieses natürlich lange nicht so schön gestaltet ist ;) Die Titelschrift von Magisterium kann man kopfüber eben so lesen. Der Untertitel steht schließlich auch über Kopf - oder auch nicht. Wie auch immer man das sehen will.


 Inhaltsangabe

Callum hat es nicht leicht: Er hat ein lahmes Bein, zu viel Grips, ein loses Mundwerk und ist dazu auch noch erst 12 Jahre alt. Und außerdem ein angehender Zauberlehrling. Im Magisterium von Master Rufus soll er die Geheimnisse der Magie erkunden. Doch weder die Schule noch der Meister wirken besonders vertrauenerweckend. Und Callum soll Recht behalten: Das erste Schuljahr entwickelt sich zu einer echten Herausforderung. Gut dass der junge Magier neue Freunde findet, die ihm bei seinen unheimlichen Abenteuern beistehen.

Geschichte


Callum hat schon früh seine Mutter verloren. Genau genommen kennt er sie gar nicht. Sie ist in dem Krieg gegen den Feind des Todes gestorben. Sein Vater hat ihn neben ihrer Leiche mit den Worten "Tötet den Jungen" gefunden. Das alleine wirft schon ein Rätsel auf.


Die eigentliche Geschichte startet an einem Tag in Callums Schule, der darauf wartet von seinem Vater abgeholt zu werden. Callums Vater, Alastair Hunt, ist ein Magier. Oder genauer genommen, er war ein Magier, denn er hat der Magie abgeschworen. Das Magisterium und alle, die mit Magie zu tun haben, seien abgrundtief böse. Callum, der sein Leben lang mit dieser vorgefassten Meinung umgehen muss und sie ebenso vertritt, soll aber eben an jenem Tag die Eiserne Prüfung, den Aufnahmetest des Magisteriums absolvieren - und absichtlich durchfallen. Blöd nur, dass alles anders kommt, als es geplant war. Er wird Lehrling von Master Rufus, den er mit der Zeit zu schätzen lernt, zusammen mit den Lehrlingen Aaron und Tamara.

Die Charaktere

Callum Hunt - Callum ist der Protagonist. Für einen 12jährigen ist er verdammt zynisch und negativ eingestellt. Und er hat einen ziemlichen Sinn für flachen Humor ;) Außerdem ranken sich da noch einige Geheimnisse um ihn, die mit der Zeit zumindest ansatzweise gelüftet werden ... Ein Protagonist, mit dem ich ganz gut klar komme. Er hat mich jetzt zwar nicht an ihn gefesselt, aber ich war ihm auch nicht abgeneigt.


Aaron Stewart - Aaron ist auch ein Lehrling von Master Rufus. Er hat die Eiserne Prüfung als Bester abgelegt. Er ist der typische Held - nett, zuversichtlich und er hat nur so selten Tiefpunkte, dass man eigentlich schon aus Prinzip versuchen will, ihn mal aus der Reserve zu locken. Wie Callum so schön sagt, als Aaron ihn fragte, warum er so blöd sei: "Ich muss blöd für zwei sein." Aaron ist alles in Allem ein sehr guter, treuer Freund und Callum lernt ihn wirklich zu schätzen.

Tamara Rajavi - Tamara ist der dritte Lehrling von Master Rufus und das Mädchen in der Dreierbande. Sie und Callum kommen am Anfang nicht besonders gut klar und sie scheint recht eingebildet. Man merkt jedoch schnell, dass das alles nur Erziehung ist und sie vom Charakter her ein sehr aufgeschlossenes, liebevolles Mädchen ist, das sich um ihre Freunde sorgt und für sie alles tun würde.

Fazit

Das Buch hat mir gut gefallen. Es erinnert anfangs ein bisschen an Harry Potter, jedoch nur wegen der Dreierkonstellation und den Lehrstunden, die ziemlich ausführlich beschrieben werden. Die Geschichte ist grundsätzlich eine andere. Ich muss sagen, dass mich die Geschichte nicht richtig gefesselt hat. Sie war gut und ich werde den zweiten Band sicherlich auch lesen, denn die Charaktere sind sehr überzeugend. Ich hoffe, dass die Geschichte noch etwas Fahrt aufnimmt und ein bisschen mehr passiert, schließlich kennen Aaron, Tam und Call mittlerweile die Grundlagen. Das Ende hat mich neugierig auf die weiteren Teile gemacht. Ich empfehle Magisterium vor allen den Leuten, die auf Magiergeschichten Lust haben und auch kein Problem damit haben, wenn die Charaktere auch einen Alltag haben.

Eure Caro

1 Kommentar:

  1. Hey,
    schöne Rezi, mich hat der erste Teil echt gepackt. Den zweiten hab ich jetzt auch gelesen und finde er ist auch wieder richtig gut geworden. Bin schon sehr gespannt wie es weiter geht mit Cal und seinem Dad.
    LG, Steffi

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